Der Ökostrom darf fließen
5. Sep 2008 von Sebastian
Für meine neue Wohnung wollte ich unbedingt “Ökostrom” haben. Also Strom aus 100% regenerativen Energiequellen.
Leider ist das Angebot sehr unübersichtlich. Vorallem die Kennzeichnung der verschiedenen Zertifikate ist blöd. Wegen der unkomplizierteren Anmeldung habe ich mich nun für den “Strom natur” von der Drewag entschieden. Dieser soll angeblich vornehmlich aus skandinawischem Wasserkraftstrom kommen. Aber ich kann nicht sagen, ob das alles stimmt.
Ökostrom ist leider etwas teuer als “normaler” Strom, aber das ist es mir wert. Ich zahle somit neben einer Grundgebühr rund 19,35Cent pro kWh. Ich bin sehr gespannt wieviel Strom ich im Jahr verbrauchen werde. Mein Kühlschrank mit gefrierfach schluckt schon rund 400kWh pro Jahr. Hinzu kommt die Waschmaschine, die einmal in der Woche läuft, und das fast tägliche Kochen.
Meine Lampen sind alle Energiesparlampen, und sollten nicht sonderlich viel verbrauchen, zumal sie kaum laufen. Der Hauptstromfresser wird mein PC bleiben, der trotz seiner Ergiebigkeit viel Strom verbraucht bei meistens 24h Betrieb.
TV oder andere Geräte besitze ich nicht.
Ich werde nach einem Monat mal auf die Uhr schauen und hochrechnen. ich tippe auf rund 2000kWh die ich pro Jahr verbrauchen werde.



Guten Ökostrom zu finden ist wirklich nicht so leicht, schließlich versucht mittlerweile fast jeder Anbieter, den “Ökostrom”, den er sowieso im Mix hat an wohlmeinende Kunden teurer zu verkaufen. Außer beim Preis, ändert sich wenig. Die Website http://www.atomausstieg-selber-machen.de bietet einen guten Überblick, hier empfehlen Umweltverbände vier Ökostromanbieter, die komplett unabhängig von den großen Energie-Monopolisten sind.