Atomunfall in einem AKW in Frankreich
9. Jul 2008 von Sebastian
Während die G8-Staaten noch lustig über die Atomkraft als alternative Stromquelle zu Öl und Kohle diskutieren, ereignet sich in der nähe von Avignon in Frankreich ein Atomunfall, bei dem rund 369KG Uran freigeworden sein sollen.
Laut Medienberichten ereigente sich der Unfall am Dienstag, den 08.07.08 um 06.30 Uhr in einem Werk zur Behandlung von Atomabfällen der Anlage Tricastin bei Avignon. Dabei waren aus einem undichten Tank rund 30.000 Liter radioaktive Flüssigkeit mit 360Kg Uran ausgetreten und teilweise in kleinere Flüsse gelangt. Mittlerweile werden in den Flüssen Strahlungswerte gemessen, die rund 1000 Mal höher sind, als der Normalwert. Die Ursache scheint bisher noch unklar.
Die Behörden hatten in der Umgebung rund 100 Badegäste evakuiert, sie seien aber keiner Strahlung ausgesetzt gewesen. Es gelten derweil Verbote fürs Angeln, Baden und die verwendung von Wasser in der betroffenen Gegend.
[1] – http://www.heise.de/tp/blogs/2/110656
[2] – http://www.tagesschau.de/ausland/frankreich104.html
[3] – http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/14/0,3672,7263374,00.html










Schlimm, ganz schlimm!
Und unsere Kacker beraten morgen wahrscheinlich immer noch über die zukünftige Behandlung der AKWs in Deutschland!
Und die Amis stationieren im Osten ihre Raketen. Irgendwie werden wir ziemlich in die Zange genommen…
Und genau aus diesem Grund sind die Badegäste evakuiert worden, weil es keine Gefahr gab? Wer glaubt das denn?
Es ist meiner Meinung nach sehr bedenklich, wie unbeholfen, teilweise schon ungeschickt und fahrlässig die Menschen mit solch einer Gefahrenquelle umgehen. Wie soll man diese Energiequelle effizient nutzen, wenn der entstehende Müll einfach verscharrt wird? Anstatt das weiter geforscht wird, wie man diese Energiegewinnung verbessern kann, wird das Zeug fröhlich verbuddelt…
Peter
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