GreenPC, mein neues Rechnersystem
24. Aug 2008 von Sebastian

Green PC
Wie angekündigt will ich euch nun einmal mein neuen Rechnersystem vorstellen. Die Idee eines stromsparenden Rechners fand ich nun schon seit einer Weile gut. Stromsparend ist aber vielleicht nicht das richtige Wort, denn Strom wird trotzdem verbraten und nicht gespart. Aber im Gegensatz zu meinem vorherigen 220Watt Rechner nutzt dieser die Energie effizienter und verbraucht schätzungsweise nur 60-80Watt.
Verantwortlich dafür sind die verbauten und nicht-verbauten Teile. Das Wichtigste das fehlt, ist eine ordentliche Grafikkarte. Ein Onboard-Grafikchip von ATI (HD 3200) ist wohl nur für das Notwendigste zu gebrauchen, nicht ohne Grund wird der GPC ( GreenPC) als Office-PC verkauft. Da ich außer ein wenig Counter-Strike und Ultima Online nichts spiele, ist das vollkommen OK. MeineRadeon 1950Pro war zwar ganz schick, aber der extra Stromanschluss ließ mich schon vermuten, dass dort KEIN Strom gespart wird.
Als CPU ist ein Athlon64 X2 4850e von AMD verbaut. Diese Dualcore CPU hat 2×2,5GHz und soll laut Hersteller maximal 40Watt Verlustleistung verbrauchen. Meinem alten Rechner mit einer CPU von 2600+ auf 3600+ übertaktet steht sie bisher in nichts nach. Objektive Vergleiche kann ich leider nicht bieten, aber Entpacken, Codieren etc. dauert nicht länger oder kürzer als zuvor. Auch Programme wie Photoshop laufen wie gewohnt schnell.
Der Arbeitsspeicher besteht aus einem 2GB DDR-2-Ram PC800 Modul. Auch hier kann man nicht meckern. Für einen Office Rechner sind 2GB gut und ausreichend. Für Videobearbeitung wäre eh eine bessere Grafikkarte von Vorteil.
Als Festplatte ist standardmäßig eine 250GB 2,5Zoll Notebookfestplatte von Samsung verbaut. Für meinen Rechner habe ich mir zwei einbauen lassen. Viel Speicherplatz war mir wichtig, auch wenn ich hier Abstriche beim Energieverbrauch machen muss. Die Platten sind dank SATA schnell.
Andere Features wie der LG DVD-Brenner oder der Onboard-Sound sind nicht weiter Spektakulär, und da kann man wenig falsch machen, wie ich finde.
Der GPC bietet folgendes an Anschlüssen:
Video: 1x VGA; 1x DVI-D; 1x HDMI
Sound: 6 Buchsen (7.1 Sound); 1x HDMI; 1x optical S/PDIF
Netzwerk: 1x RJ-45
Schnittstellen: 6x USB2.0 (2 Front); 1x Firewire(IEEE 1394a); 1x eSATA
Eingabe: 1x PS/2 Tastatur; 1x PS/2 Maus
Das schicke Gehäuse in schwarz mit dem Infopanel ist recht chic. Die Verarbeitung gefällt mir jedoch nicht so ganz. Mein Rechner rattert etwas, da die SATA-Platten durch ein Kabel Kontakt mit der dünnen Seitenwand haben. Auch insgesammt lassen die Platten das Gehäuse recht doll vibrieren. Aber vielleicht bin ich da auch etwas verwöhnt, da ich mein altes riesiges Chieftec-Gehäuse mit Bitumplatten versehen hatte. Ich werde wohl morgen nochmal mit etwas Kabelbinder das Vibrieren unterbinden.
Abgesehen von dem Vibrieren ist der GPC angenehm leise. Das verbaute Netzteil von beQuite arbeitet zuverlässig und leise, und die zwei SATA-Platten sind von der Lautstärke her auch in Ordnung. Der verbaute Standart-CPU Kühler ist ebenfals in seiner Lautstärke angenehm. Der PC ist durchaus hörbar, aber außer einem angenehmen Summen ist nicht viel zu vernehmen. Wenn man den PC nicht gerade AUF den Schreibtisch stellt wie ich, dann sollte die Lautstärke TOP sein.
In seiner Standardkonfiguration mit einer SATA-Platte kostet der GPC aktuell (24.08.08) 395€. Der Preis ist absolut fair. *daumenhoch*
Mein Fazit: Die Geschwindigkeit ist subjektiv super. Für einen Office PC hat der GreenPC wirklich viel unter der Haube, und das Arbeiten mit ihm bringt einfach Spaß. Wenn man einen guten und effizienten Office-PC sucht, dann ist der GreenPC durchaus eine gute Wahl.
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stromsparender Computer bei PCGreen (Green PC)

Externe Festplatten
So, genug Werbung gemacht *g*, nun zum Anderen, dass ich verändert habe. Anstatt wie früher 4 interne Festplatten zu betreiben, habe ich mich auf 2 reduziert. Den restlichen Speicherplatz habe ich durch externe Festplatten ergänzt. So zieren meinen Schreibtisch nun insgesammt 3 externe Festplatten, die über eine extra Steckdosenleiste laufen. Generell laufen die Platten nur wenn sie wirklich gebraucht werden. Die WD Mybook Platten schalten sich bei nichtgebrauch automatisch aus, und die 3. Festplatte hat einen Aus-Schalter. Wenn ich nicht am Rechner arbeite wird alles per Steckerleiste ausgemacht. So laufen die Festplatten vielleicht 2 Stunden am Tag und erfüllen absolut ihre Funktion. Meine Daten sind so geordnet, dass alles Vielbenutzte auf den 2 internen liegt. Alles andere liegt dann auf den externen. Die Geschwindigkeit der USB-Platten ist zwar nicht ganz so schnell wie die internen, aber allemal ausreichend für ihren Gebrauch.
Abgesehen von der Verschwendung von Resourcen bei 5 Festplatten, habe ich nun wenigstens beim Stromverbrauch ein reines Gewissen.
So…nu hab ich bestimmt irgendwas vergessen, naja
Gruß
Sebastian









